Kernfragen zur Planung
Wer verkörpert die Idee "Spital zuhause" in der Organisation?
Integration in die Organisation:
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In welche, schon bestehenden, Abteilung kann das "Spital zuhause" integriert werden
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Notfall (günstige Nahtstellen, mit möglicher Auslagerung des Pickett-Dienstes in der Nacht, sowie gewährleisteter Zuweisungsfluss
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Innere Medizin
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Geriatrie oder andere
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Finanzierung:
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Kanton:
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Wird die "Spital zuhause"-Pauschale vom Kanton übernommen?
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Kann das Spital zuhause einfach in das kantonale Setting eingebunden werden?
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Sind die Versorgungsgebiete im Kanton klar aufgeteilt?
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Krankenkassen:
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Gibt es eine vertraglich geregelte Finanzierung der restlichen 45 % über die KK?
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Drittmittel:
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Gibt es interessierte Stiftungen für die Anschubsfinanzierung einer neuen "Spital zuhause"-Abteilung?
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Interne und externe Kommunikation:
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Intern:
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Ist die Geschäftsleitung der Organisation interessiert und entschlussbereit für das "Spital zuhause"?
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Sind die relevanten Abteilungen innerhalb der Organisation über das "Spital zuhause" informiert
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Ist das Personal vorhanden, um ein Projektteam aufzubauen (ärztlich, pflegerisch und Management), bestenfalls Personen, mit guten Kenntnissen und Verbindungen innerhalb der Organisation
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Extern:
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Hausärzt*innen: besteht Interesse am "Spital zuhause"?
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Spitex: frühzeitige Kontaktaufnahme zur Sicherung einer konstruktiven Zusammenarbeit
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Bevölkerung: weiss die Bevölkerung des Versorgungsgebietes vom "Spital zuhause"?
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Relevante Variablen für eine individuelle Kostenberechnung:
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Wird die "Spital zuhause"-Pauschale zu 55 % vom Kanton übernommen?
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Welche Krankenkasse finanziert die restlichen 45 % und wie viele der Menschen im Versorgungsgebiet sind mit dieser Krankenkasse versichert?
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Gibt es schon andere "Spital zuhause"-Anbieter*innen in der Region?
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Ist der "Pain" in der Bevölkerung und bei den Hausärzt*innen gross genug, dass Zuweisungen ins HaH zu erwarten sind?
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Wo wird die "Spital zuhause"-Abteilung in der bestehenden Organisation integriert und können bestehende personelle und strukturelle Ressourcen genutzt werden
Hat die Organsiation die finanziellen und personellen Ressourcen, um aus eigener Kraft eine "Spital zuhause"-Abteilung aufzubauen oder braucht es zusätzliche Partner*innen?
